Entstehung / Arbeitsbereiche

Seit 2015 fördert die Hansestadt Rostock den Aufbau eines Dokumentationszentrums durch den Verein Soziale Bildung e.V.

Recherchieren und Sammeln

Ziel des Dokumentationszentrums „Lichtenhagen im Gedächtnis“ ist es, die vielen verstreuten Quellen und Zeugnisse des Pogroms, seiner Folgen und der Aufarbeitungen zusammenzuführen, zu sortieren und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Einblicke ermöglichen

Wir wollen ein Anlaufpunkt für alle sein, die sich mit den rassistischen Ausschreitungen auseinandersetzen möchten – ob im Kontext von Schule, Ausbildung, Studium, Beruf, Ehrenamt oder in ihrer Freizeit. Das Dokumentationszentrum versteht sich als Ort, an dem eine Beschäftigung mit dem Pogrom sowie der Vor- und Nachgeschichte auf Basis von Archivmaterialien für alle ermöglicht werden soll.

Austausch und Lernen

Wir entwickeln Bildungsangebote, die sich an den Interessen und Bedarfen der spezifischen Gruppen orientieren. In kostenlosen Seminaren, Workshops und Rundgängen informieren wir über das Pogrom, dessen Vor- und Nachgeschichte und diskutieren, was das damalige Geschehen mit der Gegenwart zu tun hat.

Wir wollen mit unseren Aktivitäten einen Beitrag zu einer lebendigen Erinnerungskultur leisten, die sich nicht nur an den Jahrestagen mit diesem Kapitel der Rostocker Stadtgeschichte kritisch befasst. Es entsteht ein Lernort als aktiver Bestandteil demokratischer Erinnerungskultur.